Christiania

Das im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn gelegene Christiania ist mit 34 Hektar (=340.000m2!) größer als die gesamte Hamburger Hafencity. 1971 folgten tausende Hip-pies entsprechende Zeitungsaufrufe und besetzten das ehemalige Militärgelände, das sie bald zur Freistadt und autonomen Gemeinde ausriefen.

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Mikronationen oder Scheinstaaten?

Sealand & Christiania sind Mikronationen oder weniger wohlmeindend - territoriale Scheinstaaten, die sich mit grossem Beharrungsvermögen ihren Platz in der viel zu ernsthaften Welt erkämpft haben. Und obgleich Ihnen die völkerrechtliche Anerkennung (bisher) verweigert blieb, ist es beeindruckend mit wieviel Mut und Geschicklichkeit diese Mikronationen ihrer teilweise wenig wohlgesonnenen Umgebung getrotzt haben und bis heute existieren.
Um die 40 Jahre nach ihrer Gründung ist von soviel Freiheitsliebe, Tatkraft und Entschlossenheit aber leider nicht mehr viel übrig und es erscheint heute geradezu widersinnig ein solches Vorhaben überhaupt nur zu versuchen.
Tatsächlich ist es aber genau das, was das ungleiche Freundespaar Cord und Hakan im Roman ...leicht zu haben... tut. Ehrensache, daß sie dabei auch dem Gründer Sealands begegnen und genauso die Freistadt Christiania und deren Bewohner ihre Wege kreuzen.



Sealand

Roughs Tower war ein aufgegebener Geschützturm außerhalb Englands Dreimeilenzone, der 1967 von einem abenteuerlustigen Ex-Major der britischen Streitkräfte besetzt wurde, um von dort aus einen illegalen Radiosender zu betreiben. Bald darauf erklärte man sich zum unabhängigen Fürstentum Sealand und beantragte völkerrechtliche Anerkennung. Diese blieb Sealand bis heute aber verwehrt.

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